Ganz große Kleinkunst: “Bölcks Brett’l” ist eröffnet
Seit dem 7. April 2010 gibt es eine neue Kleinkunstbühne in Magdeburg: "Wir sind offen für alles, das heißt, wir sind nicht ganz dicht", sagte Namensgeber Lothar Bölck zur Eröffnung von "Bölcks Brett'l". Und auch wenn er selbst Kabarettist sei, betonte Bölck, das Brett'l soll keine zusätzliche Kabarettbühne sein. 80 Plätze gibts im komplett neu gestalteten Blauen Salon in der Sudenburger Feuerwache. //Lesen Sie mehr...
“Einen winzigen Augenblick mal aussteigen”: Premiere für “Der Mann der die Welt aß” am Schauspiel Magdeburg
"Einen winzigen Augenblick mal aussteigen" - ein Wunsch, der über kurz oder lang, den einen häufiger als den anderen, aber letztendlich doch wohl jeden überfällt. Aussteigen - aus (selbst auferlegten oder übergestülpten) Zwängen, aus Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen (vor allem gegenüber anderen), aus dem Malstrom aus Arbeit, Privatleben, Reizüberflutung und den wieder daraus erwachsenden Zwängen. //Lesen Sie mehr...
Weihnachtsprogramm mit Augenzwinkern
Pünktlich zum 1. Advent war Premiere des Weihnachtsspektakels. Weihnachtlich zumute wird es dem Zuschauer schon bei der Bühnengestaltung mit blinkendem „Tannenbaum“ aus Schiffstauen. Doch vor dem künstlerischen steht erst der kulinarische Genuss. Da zaubert Smutje Toralf Rosenthal natürlich ein weihnachtliches Menü aus Grünkohlsüppchen und Ente mit Klößen und Rotkohl. //Lesen Sie mehr...
“Mixtape”: Schauspieler machen Musik aus und mit Leidenschaft
Sie nennen sich „Mixtape“ und ihr Name ist Programm. Sie haben nicht den Anspruch, perfekt zu sein. Sie wollen in erster Linie unterhalten und selbst Spaß haben. Hinter dem Namen „Mixtape“ verbirgt sich die zu Beginn dieser Spielzeit neu gegründete Band des Schauspielhauses Magdeburg. Die Bandmitglieder sind zuallererst die Schauspieler des Hauses, aber auch eine Ankleiderin, Regieassistenten, Techniker und sogar Musiker der Magdeburgischen Philharmonie mischen mit. //Lesen Sie mehr...
“Cabaret”: Abschiedsvorstellung von Christian Poewe
Vor acht Jahren kam er nach Magdeburg. Er spielte den Blechmann im „Zauberer von Oz“ genau so leidenschaftlich wie den Riff Raff in der „Rocky Horror Show“, den Settembrini in Thomas Manns Epos philosophischem Epos „Der Zauberberg“ ebenso eindrucksvoll wie den jungen Adolf Hitler in Gorge Taboris „Mein Kampf“. Im Jahr 2000 erhielt er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „theater heute“ eine Nennung als „Bester Nachwuchsschauspieler“. //Lesen Sie mehr...
Mónica Runde: „Gingko [Warum?]“
Zugegeben: der Titel des neuen Tanzabends des Balletts Magdeburg klingt etwas sperrig. Und auch die Tatsache, dass die Handlung von „Gingko [Warum?]“ im fernen und fremden Japan verortet wird, scheint für manchen Ballettfreund in Magdeburg vielleicht „gewöhnungsbedürftig“. Und doch oder gerade deshalb lohnt es, sich auf dieses tänzerische Experiment einzulassen, das übrigens die erste Arbeit der Choreografin Mónica Runde an einem deutschen Stadttheater war. //Lesen Sie mehr...
Mark Ravenhills Shoppen und Ficken: Faszination des Abstoßenden
Es war ein Abend, an dessen Ende Darsteller und Zuschauer tief durchatmeten. Eine Herausforderung, die an die Nieren ging, lag hinter ihnen. Realistisch, mutig und vor allem schonungslos ehrlich ist das, was das Team des Theaters der Landeshauptstadt um Regisseur Helmut Palitsch am Samstag zur Premiere brachte. //Lesen Sie mehr...